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  • Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

    Eine netzgekoppelte PV-Anlage besteht im wesentlichen aus den Solarmodulen, der Gestelltechnik, den Wechselrichtern, einer Schutzeinrichtung zur automatischen Abschaltung bei Störungen im Stromnetz sowie einem Zähler zur Erfassung der eingespeisten Strommenge. Die Gesamtleistung einer Solar-Anlage ist von der Fläche der verbauten Solarmodule abhängig. Je nach Lage Ihres Hauses, der Ausrichtung des Daches sowie des Neigungswinkels Ihres Daches,kann der Jahresertrag Ihrer Photovoltaikanlage zwischen 850 und 1.200 kWh betragen.



    Wie viel Strom erzeugt eigentlich ein Quadratmeter Solaranlage?

    Das hängt von vielen Faktoren ab: Von der Dachneigung, von der Sonneneinstrahlung, von der verwendeten Technik. Mono- oder polykristalline Module benötigen ca. 8-10 Quadratmeter Fläche je Kilowatt. Um die gleiche Leistung mit amorphen Dünnschichtmodulen zu erzielen, benötigt man etwa 36 Quadratmeter Dachfläche.


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Was ist der Unterschied zwischenkristallinen und Dünnschichtmodulen?

Solarmodule aus kristallinem Silizium erreichen eine höhere Energieausbeute pro Quadratmeter und werden deswegen verstärkt im privaten Endkundenbereich und im Gewerbe eingesetzt. Dünnschichtmodule wandeln auf der gleichen Fläche rund ein Drittel Energie weniger um, sind aber, gemessen am Preis je Watt Leistung günstiger in der Anschaffung. Sie werden hauptsächlich dort eingesetzt, wo Fläche keine Rolle spielt oder die Licht- und Sonnenverhältnisse nicht ganz optimal sind z.B. Ost-/West-Ausrichtung.



Gibt es Qualitätsunterschiede bei Solaranlagen?

Die sehen doch alle gleich aus. Zwei äußerlich gleiche Module können dennoch unterschiedliche Leistungen und Erträge erreichen. Das hängt von der Qualität der Verkabelung oder des verwendeten Glases ab. PerfectSolar verwendet ausschließlich deutsche Kabel, Stecker und Anschlussboxen. Auch die Haltbarkeit und Lebensdauer wird von der Qualität in der Herstellung beeinflusst.



Wie lange hält eine Solaranlage?


Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert die Einspeisevergütung für 20 Jahre, mindestens so lange hält also auch die Solaranlage. Es gibt Anlagen, die über Jahrzehnte fehlerfrei arbeiten. Allerdings sinkt die Stromausbeute Jahr für Jahr leicht ab.



Was ist, wenn es stark stürmt, hagelt oder schneit?


Größere Schnee- und Hagelschauer machen den Solarmodulen nichts aus. Unsere zertifizierten Module halten Belastungen bis zu 550 kg je Quadratmeter aus. Für Feuer-, Hagel- und Sturmschäden kommen außerdem Photovoltaik-Versicherungen auf.



Was gibt es zusätzlich für Garantien?


Gute Anbieter, wie PerfectSolar geben eine 20jährige Leistungsgarantie auf die Solaranlage. Diese sagt, dass die Anlage in 20 Jahren noch mindestens 80% der Ausgangsleistung erbringt, ansonsten werden die Module ausgetauscht.



Wie fördert der Staatdie Errichtung von Solaranlagen?


Im Rahmen des EEG verpflichtet der Staat die Stromversorger den Solarstrom zu festen Tarifen abzunehmen. Die Höhe des Einspeisetarifs wird über 20 Jahre ab der Inbetriebnahme garantiert.



Verändert sich diese Förderung in den kommenden Jahren?

Ja. Die Einspeisevergütung sinkt Jahr für Jahr um einen vorgegebenen Prozentsatz. 2012 fällt sie um 15% auf 24,43 Cent pro Kilowattstunde (kWh).



Wenn die Förderung immer weiter fällt, lohnt sich denn da noch die Investition in eine Solaranlage?

Ja, denn der Einspeisetarif wird vom Tag der Inbetriebnahme an für 20 Jahre festgeschrieben. Wer z.B. 2010 seine Solaranlage bis 30 kWp in Betrieb nimmt, erhält bis 2030 je 39,14 Cent pro kWh.



Ist es möglich den Strom selbst zu nutzen und nicht einzuspeisen?

Seit dem 1.1.2009 müssen die Stromversorger auch den Solarstrom vergüten, den der Hausbesitzer selbst verbraucht. Dafür gibt es eine bestimmte Vergütung je kWh. Auf die Differenz zwischen Einspeisetarif und Eigenverbrauchstarif muss der Hausbesitzer Umsatzsteuer abführen. Anlagenbesitzer können sich entscheiden, ob sie ihren Solarstrom ins Netz einspeisen oder selbst nutzen und so eine lukrative Eigenstromanlage erhalten.